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Aktuelles

 

Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
Evangelischer Kirchenbezirk Mühlacker


Diakonie im Enzkreis spricht mit einer Stimme
Konstituierende Sitzung des Diakonischen Werk der evangelischen Kirchenbezirke im Enzkreis

Mit der Gründung des Diakonieverbands „Diakonisches Werk der evangelischen Kirchenbezirke im Enzkreis“ wird am 3. Juli eine Plattform geschaffen, um gemeinsame diakonische Ziele und Positionen zu erarbeiten und die diakonischen Tätigkeitsfelder unter einem Dach zu vereinen.

Dass dieser Tag ein „bedeutsames Datum“ ist für die Diakonie im Enzkreis, machte Dekanstellvertreter Ernst-Dietrich Egerer deutlich zu Beginn der Gründungsversammlung: „Wir schreiben Geschichte“ mit der Gründung dieses Verbands. „Damit das Ganze funktioniert über Landeskirchengrenzen hinweg bedurfte es einer kirchenrechtlichen Vereinbarung. Diese ist erfolgt,“ so Egerer. Der Weg zu dieser Zusammenarbeit war lang, 16 Entwürfe waren notwendig, um zum Ziel zu kommen, bei dem drei Kirchenbezirke in zwei Landeskirchen zusammenkommen unter dem Dach eines gemeinsamen Diakonischen Trägers. Bisher hatte jeder dieser Kirchenbezirke seine Diakonische Bezirksstelle oder sein Diakonisches Werk. Die Kirchenbezirke Neuenbürg, Mühlacker, und Pforzheim Land bilden nun gemeinsam den Diakonieverband Enzkreis. Auch ein Zusammenwirken mit der Diakonie in Pforzheim ist angedacht. „Wir können jetzt für den ganzen Enzkreis aktiv werden im Diakonischen Bereich“ so die in der Zusammenkunft bestellte Geschäftsführerin Doris Hötger vom Diakonischen Werks Pforzheim-Land. Ihre Stellvertretung hat Isolde Renner-Rosentreter von der Diakonischen Bezirksstelle Mühlacker inne.

In dieser ersten Verbandsversammlung wurden in Aufsichtsrat Dekan Dr. Christoph Glimpel vom Kirchenbezirk Pforzheim Land, Bernd Dingler, Kirchenbezirk Mühlacker, Joachim Botzenhardt, Dekan des Kirchenbezirks Neuenbürg und Wolfgang Mayer, Kirchenbezirk Pforzheim-Land gewählt. Diesem Gremium gehört als Vertreterin der Diakoniepfarrerinnen Christiane Klebon-Schulz an. Dieses Gremium hat unter anderem die Aufsicht über die Tätigkeiten des Diakonieverbands und der Geschäftsführerinnen, Beratung und Beschluss über Organisationsstruktur, Ziele, Leitbild und künftige Aufgaben.

Alle Mitglieder der Verbandsversammlung bekamen einen Ordner mit der in der Sitzung eingehend beratenen Geschäftsordnung sowie Informationen zu den Einrichtungen und den relevanten kirchenrechtlichen Schriften ausgehändigt.

Auf dem Weg hin zum Diakonischen Werk der evangelischen Kirchenbezirke im Enzkreis wurde die Arbeitsgruppe von Elisabeth Foerter-Barth vom Diakonischen Werk Baden und Hans-Dieter Haas, Referent des Diakonischen Werks Württemberg begleitet. „Diese Begleitung gab Sicherheit bei dieser Eheschließung, da die Interessen der drei Kirchenbezirke beachtet und der Gewinn dieser Kooperation aufgezeigt wurde“, so Renner-Rosentreter. Als Zeichen des Dankes gab es für die Referenten Honig und Wein sowie Essig und Öl, „als Gaben dreier Kirchenbezirke“ natürlich aus der Region.


 


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